Webinar - Gezielte Rhesusprophylaxe nach fetaler RhD-Typisierung mittels nicht invasivem Pränataltest. Was ändert sich mit den neuen Mutterschaftsrichtlinien?

Vortragsveranstaltung

Ort

Labor Lademannbogen
Lademannbogen 61
22339 Hamburg

Datum

28.04.2021 um 18:00 Uhr

Anmeldung

Zur Online-Anmeldung: Webinar - Gezielte Rhesusprophylaxe nach fetaler RhD-Typisierung mittels nicht invasivem Pränataltest. Was ändert sich mit den neuen Mutterschaftsrichtlinien?

Alternativ können Sie uns für die Teilnahmezusage eine E-Mail (info(at)labor-lademannbogen(dot)de) zuschicken oder uns unter der Telefonnummer 040 / 53805-0 benachrichtigen. Als Besucher sind Sie an diesem Abend unter der Telefonnummer 040 / 53805-791 zu erreichen.

Hinweis

Für

das Webinar wurden Fortbildungspunkte bei der bayerischen

Landesärztekammer beantragt. Wir benötigen deshalb bei der Anmeldung

Ihre Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN, 15stellig).

Programm

Dem Zeitgeist folgend organisieren wir die Veranstaltung als Webinar

(Dauer ca. 1 h), das Sie bequem von zu Hause aus verfolgen können.

Referent: Herr Dr. med. Lukas Wagner, MVZ Labor 28 GmbH

Mit unserem nächsten Webinar möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf ein

neues diagnostisches Verfahren lenken, das in Kürze allen Schwangeren

als Kassenleistung zur Verfügung stehen wird.  Das Angebot richtet sich

in erster Linie an geburtshilflich und in der Schwangerenbetreuung

tätige Kollegen; es steht ebenso allen offen, die sich für neue

Technologien und deren Folgen für den Praxisalltag interessieren.
In

der Fortbildung beleuchten wir die immunhämatologischen und –genetischen

Hintergründe sowie Vorteile der thematisierten Diagnostik und erläutern

die Details des praktischen Vorgehens.

zum Thema:

Die Rhesusprophylaxe stellt eine einzigartige medizinische

Erfolgsgeschichte dar, durch die die Inzidenz des Anti-D bedingten

Morbus haemolyticus neonatorum deutlich reduziert werden konnte.

In Deutschland erfolgt routinemäßig eine prä- sowie eine postpartale

Rh-Prophylaxe. Die postpartale Prophylaxe erfolgt in Abhängigkeit vom

RhD-Status des Neugeborenen, der unkompliziert aus dem Nabelvenenblut

des Neugeborenen bestimmt werden kann.

Zum Zeitpunkt der präpartalen Rh-Prophylaxe zu Beginn des dritten

Trimenons war bisher der RhD-Status des Neugeborenen nicht ohne weiteres

zugänglich, sodass die präpartale Prophylaxe allen Rhesus-negativen

Schwangeren empfohlen wurde.

Seit dem 24.11.2020 ist die gezielte, präpartale Rhesusprophylaxe

nach fetaler Typisierung des RHD-Gens mittels nicht-invasivem

Pränataltest (NIPT) Gegenstand der Mutterschafts-Richtlinien. Hierzu

wird der fetale RHD-Status vor der Durchführung der präpartalen

Prophylaxe aus dem mütterlichen Blut ermittelt. Nur im Falle eines

RHD-positiven Kindes (bei ca. 60% der Schwangeren) erfolgt eine

präpartale Rhesusprophylaxe. Mit diesem gezielten Vorgehen können ca.

40% der präpartalen Rh-Prophylaxen eingespart und die Gabe eines (in

diesem Falle nicht indizierten) Blutproduktes vermieden werden.