Science meets Medicine: Ernährungsbedingte Infektionen als Krebsrisikofaktoren

Vortragsveranstaltung

Ort

Hotel Louis C. Jacob
Elbchaussee 401-403
22609 Hamburg

Datum

27.05.2020 um 16:00 Uhr

Anmeldung

Zur Online-Anmeldung: Science meets Medicine: Ernährungsbedingte Infektionen als Krebsrisikofaktoren

Alternativ können Sie uns für die Teilnahmezusage eine E-Mail (info(at)labor-lademannbogen(dot)de) zuschicken oder uns unter der Telefonnummer 040 / 53805-0 benachrichtigen. Als Besucher sind Sie an diesem Abend unter der Telefonnummer 040 / 53805-791 zu erreichen.

Hinweis

Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg hat diese Fortbildungsveranstaltung mit 2 Punkten bewertet.

 

 

 

Programm

16:00 Uhr    Einlass

16:30 Uhr    Begrüßung
                    Prof. Dr. Dr. Thomas Renné
                    Prof. Dr. Tammo von Schrenck

16:40 Uhr    Einführung in die Thematik
                   

17:00 Uhr    Ernährungsbedingte Infektionen als Krebsrisikofaktoren
                    Prof. Dr. Harald zur Hausen                   

18:00 Uhr    Buffet

 

 

 

 

 

zum Thema:

es ist uns eine Freude, Sie in diesem Jahr zur sechsten Fortbildungsveranstaltung der Reihe „Science meets Medicine“ einzuladen. Erneut wird diese Veranstaltung vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und Sonic Healthcare Germany, vertreten durch das Labor Lademannbogen, Hamburg, organisiert.

Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen, Nobelpreisträger im Jahr 2008, gilt als „geistiger Vater“ der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.  Nach seiner Approbation im Jahr 1966 fand er im Labor von Gertrude und Werner Henle am Children’s Hospital in Philadelphia zu seinem Lebensthema, dem Zusammenhang von Virusinfektionen und Krebs. 1972 folgte zur Hausen einem Ruf auf den Lehrstuhl für Virologie in Nürnberg/Erlangen. Dort forschte er nach einem möglichen ursächlichen Zusammenhang zwischen einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) und Krebs des Gebärmutterhalses, und es gelang ihm, Viruserbgut im Krebsgewebe nachzuweisen. 1977 wechselte zur Hausen auf den Lehrstuhl für Virologie in Freiburg. Neben dem Nachweis der beiden wichtigsten krebserregenden HPV-Typen in Zervixkarzinom-Gewebeproben konnten zur Hausen und sein Team dort auch auf molekularer Ebene aufklären, wie HPV-infizierte Zellen zu Krebs entarten. Von 1983 bis 2003 war zur Hausen wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), an dem er auch heute noch eine Forschungsabteilung leitet.