Neues zur Suchttherapie: Drogen- und Alkoholmissbrauch erkennen und therapieren

Vortragsveranstaltung

Ort

Labor Lademannbogen
Lademannbogen 61
22339 Hamburg

Datum

20.05.2014 um 20:00 Uhr

Anmeldung

Zur Online-Anmeldung: Neues zur Suchttherapie: Drogen- und Alkoholmissbrauch erkennen und therapieren

Alternativ können Sie uns für die Teilnahmezusage eine E-Mail (info(at)labor-lademannbogen(dot)de) zuschicken oder uns unter der Telefonnummer 040 / 53805-0 benachrichtigen. Als Besucher sind Sie an diesem Abend unter der Telefonnummer 040 / 53805-791 zu erreichen.

Hinweis

Die Bewertung der Fortbildungsveranstaltung mit 4 Punkten ist bei der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg beantragt.
Die Apothekerkammer Hamburg hat die Veranstaltung mit 2 Punkten akkreditiert.

Einlass/Imbiss: ab 19:30 Uhr

 

Programm

20.00 Uhr    Dr. Andreas Lämmel
Begrüßung und Einführung

20.10 Uhr     Dr. Harald Ertl
Update Drogenanalytik: Neues zu Substanzen und Methoden

20.40 Uhr     Dr. Hilke Andresen-Streichert
"Ich trinke nicht!" - Nachweismöglichkeiten eines (übermäßigen) Alkoholkonsums mittels Biomarker

21.10 Uhr     Helga Darboe-Bergmann
Suchtrehabilitation im legalen Bereich mit besonderer Berücksichtigung der Bedeutung von Laboruntersuchungen

21.40 Uhr     Dr. Jürgen Hartleb
Diskussion und Ausblick Suchttherapietage 2014

22.00 Uhr   
Ende der Veranstaltung, kleiner Imbiss

 

zum Thema:

In den letzten Jahren hat sich der Suchtstoff-Konsum bzw. -Missbrauch deutlich gewandelt. Neue Substanzen haben die Erkennung eines Drogenkonsums bzw. die Beikonsumüberwachung zunehmend erschwert. Beispiele hierfür sind synthetische Cannabinoide (bekannt geworden als „Spice“) und viele andere sogenannte “Legal Highs“.

Auf der anderen Seite wurden neue analytische Möglichkeiten wie das Multi-Target-Screening mittels LC-MS/MS etabliert, das z.B. bei der Buprenorphin-Therapie viele Vorteile bietet.

Neue Biomarker wie das Ethylglukuronid (EtG) bei Alkohol-bezogenen Fragestellungen erleichtern Diagnostik und Therapie. Zudem wurden Methoden zur Proben-Identitätskontrolle für Urin u.a. Körperflüssigkeiten entwickelt.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet für Drogenanalysen ist die Suchtrehabilitation, deren Rahmenbedingungen und Konzepte sowie die Unterschiede zwischen „legaler“ und „illegaler“ Rehabilitation in der Veranstaltung vorgestellt werden. Dabei wird gesondert darauf eingegangen, welchen Stellenwert Laboruntersuchungen in der Rehabilitation haben.
 
In dieser Veranstaltung sollen insbesondere folgende Aspekte dargestellt werden:

- Wie kann das Labor helfen, dem geänderten Suchtstoff-Konsum diagnostisch gerecht zu werden?

- Welche Aussagekraft haben Alkohol-Biomarker, immunologische Drogen(Streifen)Teste
  und das Multi-Target-Screening mittels LC-MS/MS?

- Wie funktioniert die medizinische Suchtrehabilitation?

- Wie können die Möglichkeiten des Labors in der Praxis genutzt werden?