Amphetamine - Fluch und Segen?

Vortragsveranstaltung

Ort

Schön Klinik Bad Bramstedt
Birkenweg 10
24576 Bad Bramstedt

Datum

02.12.2015 um 16:00 Uhr

Anmeldung

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Alternativ können Sie uns für die Teilnahmezusage eine E-Mail (info(at)labor-lademannbogen(dot)de) zuschicken oder uns unter der Telefonnummer 040 / 53805-0 benachrichtigen. Als Besucher sind Sie an diesem Abend unter der Telefonnummer 040 / 53805-791 zu erreichen.

Hinweis

Die Bewertung der Fortbildungsveranstaltung mit 3 Punkten ist bei der Akademie für medizinische Fort- und und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein beantragt.

Programm

15:30 Uhr    Einlass / Imbiss

16:00 Uhr    Begrüßung und Einführung
Dr. Michael Armbrust

16:15 Uhr    ADHS im Erwachsenenalter und Amphetamine: Vom therapeutischen Einsatz bis zum Missbrauchspotential
Dr. Roy Murphy

17:00 Uhr    Von Amphetamin bis Zopiclon – Drogenanalytik 2015
Dr. Jürgen Hartleb

17:45 Uhr    Diskussion

18:15 Uhr    Ende der Veranstaltung

zum Thema:

ADHS ist eine originär kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankung, die bei etwa 60% der Betroffenen bis ins Erwachsenenalter persistieren kann. Amphetamine und Amphetamin-ähnliche Substanzen wie Methylphenidat sind bei der Behandlung des ADHS erfolgreich und teilweise auch in Deutschland zugelassen. Dabei wirken diese Medikamente bei Menschen mit ADHS qualitativ anders als bei Gesunden. Dieser Vortrag soll zum Einen über den klinischen Einsatz und die Wirksamkeit dieser Substanzen, andererseits über das Missbrauchspotential im Sinne des versuchten Hirndopings oder „Neuroenhancement“ informieren.

In den letzten Jahren hat sich im Bereich Drogenanalytik viel verändert. Neue Analysentechniken wurden etabliert, weitere Untersuchungsmaterialien - neben Urin – fanden Eingang in die Routine und vor allem kamen und kommen ständig neue Drogensubstanzen auf den Markt.

Aber auch die Problemkreise Präanalytik, Probenidentität und Probenmanipulation rücken immer mehr ins Blickfeld. Für einige Bereiche, z.B. für die Fahreignungsdiagnostik (MPU), wurden verbindliche, sehr konkrete Vorgehensweisen festgelegt. Diese Veränderungen stellen für Behandler und Labore große Herausforderungen dar. Doch es gibt auch Antworten auf diese Herausforderungen. So wurden in den Laboren Methoden und Analysentechniken verbessert und ergänzende Parameter in den Analysengang implementiert. Die Anzahl der Drogen, nach denen im Labor routinemäßig gesucht wird, steigt kontinuierlich an, wenngleich eine vollständige analytische Abdeckung aller Drogensubstanzen wohl nie erreicht werden kann.

Dateien zum Download:

Einladung