Alphabetisches Analysenverzeichnis

Rötelnvirus-RNA

Material

Rachenabstrich (ohne Transportmedium)

Nasenabstrich (ohne Transportmedium)

Konjunktivalabstrich (ohne Transportmedium)

1 ml Urin

1 ml Liquor

2 ml EDTA-Blut

1 ml Fruchtwasser

Referenzbereiche

negativ

Verfahren

PCR

Klinische Relevanz

Röteln

Anmerkungen

Der Nachweis von Rötelnvirus-RNA spricht für eine akute Infektion bzw. für eine Reinfektion. Die Untersuchung ist insbesondere geeignet zur Abklärung einer Infektion vor Serokonversion, unklarer serologischer Konstellationen sowie von neurologischen Komplikationen. Bei Verdacht auf fetale Infektion sind invasive Untersuchungen frühestens 6 Wochen nach Erkrankungsbeginn der Schwangeren möglich (Nachweis von Rötelnvirus-RNA in der Chorionzottenbiopsie ab der 11. SSW, im Fruchtwasser ab der 14. SSW, im Fetalblut ab der 20. SSW).

 

Namentliche Labor-Meldepflicht gem. IfSG bei direktem und indirektem Erregernachweis. Zusätzliche Meldepflicht für den behandelnden Arzt (Verdacht, Erkrankung, Tod).

negativ

Anforderungsscheine

Stand: 18.06.2018

Wichtige Information:
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