Alphabetisches Analysenverzeichnis

Mangan

Material

2 ml LH-Blut für Metallanalytik

(2 ml LH-Plasma für Metallanalytik)

(5 ml Urin / 24 Std. Urin: Urin meist ungeeignet, siehe Anmerkungen!)

Referenzbereiche

Blut: < 10 µg/l

BAR = Biologischer Arbeitsstoff-Referenzwert: 15 µg/l

Plasma: < 4 µg/l

Urin: < 4 µg/die

Umrechnungsfaktor

x 18,2 = nmol/l

Verfahren

G-AAS

Klinische Relevanz

arrow_up.gif Mangan-Intoxikation nach Einatmung von Mangandämpfen und Mangandioxidstaub
arrow_up.gif akute und chronische Hepatitis
arrow_up.gif posthepatische Zirrhose
arrow_up.gif terminale Niereninsuffizienz und Dialyse
arrow_up.gif Lebertransplantation

arrow_down.gif Epilepsie
arrow_down.gif M. Perthes

Anmerkungen

Abnahme nach Schicht- bzw. Expositionsende. Mangan-Intoxikation führt zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und psychischen Veränderungen, sowie zu neurologischen Veränderungen. Die klinischen Erscheinungen sind ähnlich wie bei M. Wilson und M. Parkinson.

99 % des Mangan werden über Galle und Stuhl ausgeschieden. Ausscheidung über Urin nur erhöht bei hoher Konzentration im Plasma/Blut. Daher nur sinnvoll bei Hinweis auf schwere Mangan-Intoxikation.

 

Klinische Zeichen eines Mangan-Mangels sind Dermatitis, Pigmentveränderungen der Haare und verlangsamtes Haarwachstum.

Stand: 18.06.2018

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