Humangenetik

Lipoprotein(a) Polymorphismen

LPA

Material

2 ml EDTA-Blut

OMIM

152200

Verfahren

Gezielte Genotypisierung hinsichtlich der beiden Polymorphismen rs10455872 (c.3947+467T>C) und rs3798220 (c.5673A>G, p.Ile1891Met)

Klinische Relevanz

Genetische Untersuchung bei erhöhtem Lipoprotein(a)

Anmerkungen

Das Lipoprotein(a) setzt sich aus Apolipoprotein B-100 und dem Glykoprotein Apolipoprotein(a) zusammen. Lp(a) hat sowohl eine atherosklerotische als auch eine prothrombotische Wirkung. Der Serumspiegel von Lp(a) ist zum größten Teil genetisch determiniert und lässt sich durch diätetische Maßnahmen praktisch nicht beeinflussen. Hohe Lp(a)-Serumkonzentrationen sind mit einem deutlich erhöhten Risiko für atherosklerotische Ereignisse, insbesondere Herzinfarkte, assoziiert. Die kardiovaskulären Ereignisse können auch schon im jungen Erwachsenenalter auftreten. Bestimmte Apolipoprotein(a)-Varianten wirken stärker atherogen als andere. Das LPA-Gen kodiert für das Apolipoprotein(a). Die LPA-Polymorphismen rs10455872 und rs3798220 sind mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte assoziiert.

Anforderungsscheine

Stand: 18.06.2018

Wichtige Information:
Die Inhalte des Analysen-Spektrums sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar. Die Inhalte des Analysen-Spektrums dürfen und können nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden. Das Labor Lademannbogen fordert alle Benutzer mit Gesundheitsproblemen dazu auf, im Bedarfsfall immer einen Arzt aufzusuchen.