Gerinnung / Transfusionsmedizin

Thrombozyten

Material

2 ml EDTA-Blut

Referenzbereiche

150 - 450/nl
Kinder: >150/nl

Klinische Relevanz

arrow_down.gif Allo-, Autoimmunthrombozytopenie, Thrombozyten-Antikörper, M. Werlhof
arrow_down.gif Antiphospholipid-Syndrom
arrow_down.gif aplastische Anämien
arrow_down.gif Heparin-induzierte Thrombozytopenie
arrow_down.gif bakterielle und virale Infektionen
arrow_down.gif akute und chronische Leukämien
arrow_down.gif hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS)
arrow_down.gif M. Moschkowitz (TTP)
arrow_down.gif von-Willebrand-Syndrom Typ 2B
arrow_down.gif portale Hypertension
arrow_down.gif Pseudothrombozytopenie
arrow_down.gif Verbrauchskoagulopathie
arrow_down.gif Zytostatika-Behandlung

arrow_up.gif Polycythaemia vera, CML
arrow_up.gif Splenektomie
arrow_up.gif Myelodysplastisches Syndrom
arrow_up.gif essentielle Thrombozythämie

arrow_up.gifarrow_down.gifEisenmangel

Anmerkungen

Bei Verdacht auf eine Pseudothrombozytopenie (oft EDTA-induziert) Thrombozytenzählung direkt im Gerinnungslabor nach vorheriger Terminabsprache oder ggf. parallele Messung der Thrombozyten im EDTA- und Citrat- oder Heparin-antikoaguliertem Blut und Beurteilung des Blutausstrichs. Im Citrat-antikoagulierten Blut finden sich niedrigere Thrombozytenzahlen (Verdünnungseffekt).

Stand: 01.11.2018

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