Alphabetisches Analysenverzeichnis

Dihydrotestosteron

Material

1 ml Serum

Referenzbereiche

Frauen: 6 - 20 ng/dl
Männer: 16 - 110 ng/dl

Sonstiges

Fremdlaborleistung

Klinische Relevanz

arrow_down.gif primärer und sekundärer Hypogonadismus
arrow_down.gif 5α-Reduktase-Mangel
arrow_down.gif Klinefelter-Syndrom
arrow_down.gif Impotenz
arrow_down.gif Pseudohermaphroditismus masculinus
arrow_down.gif Leberzirrhose
arrow_down.gif Östrogentherapie

arrow_up.gif Pubertas praecox
arrow_up.gif angeborene NNR-Hyperplasie
arrow_up.gif NNR-Tumoren
arrow_up.gif Hodentumoren
arrow_up.gif Ovarialtumoren
arrow_up.gif Hirsutismus
arrow_up.gif polyzystische Ovarien (Stein-Leventhal-Syndrom)

Anmerkungen

Die Serumkonzentration von Dihydrotestosteron (DHT) korreliert mit dem Testosteron-Spiegel, liegt aber niedriger. Es wird intrazellulär (in Geweben mit entsprechender Enzymausstattung) durch die 5α-Reduktase aus Testosteron gebildet DHT ist aufgrund seiner höheren Affinität zum Androgenrezeptor das potentere Androgen als das Testosteron. Bei Hirsutismus ergänzende DHEA-S- und Androstendion-Bestimmung sinnvoll.
Weitere diagnostische Hinweise: Testosteron, gesamt und Testosteron, frei, HCG-Belastungstest s.u. HCG-Test, Leydigzell-Funktionstest

Stand: 01.11.2018

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