Alphabetisches Analysenverzeichnis

CMV-DNA

CMV-Viruslast

Material

2 ml EDTA-Blut

1 ml Urin

1 ml Liquor

1 ml BAL/Trachealsekret

Biopsiematerial (in physiol. NaCl-Lösung)

Fruchtwasser

Augenkammerwasser

Referenzbereiche

negativ

Verfahren

PCR

Klinische Relevanz

CMV-assoziierte

Pneumonie

Enterokolitis

Enzephalitis

Oesophagitis

Konnatale CMV-Infektion

Generalisierte CMV-Infektion

Therapiemonitoring

Anmerkungen

Die aktive CMV-Infektion ist bei Patienten unter Immunsuppression bzw. mit Immundefekt mit einem erhöhten Risiko einer symptomatischen Zytomegalie und der Tendenz zu einem schweren Krankheitsverlauf assoziiert. Der Nachweis von CMV-DNA mittels PCR ist die diagnostische Methode der Wahl, wobei die Auswahl des geeigneten Untersuchungsmaterials vom Krankheitsbild bzw. der Lokalisation abhängt. Serologische Untersuchungen sind in dieser Konstellation nur von begrenzter Aussagekraft. Der Nachweis von CMV-DNA im Plasma spricht für eine generalisierte Infektion und ist geeignet zur frühzeitigen Identifizierung von Patienten mit einem Risiko für eine nachfolgende CMV-Erkrankung sowie zur Initiierung und Kontrolle einer (präemptiven) antiviralen Therapie. Die Bestimmung im Plasma erfolgt grundsätzlich quantitativ (Viruslastbestimmung in IU/ml).

Anforderungsscheine

Stand: 18.06.2018

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