Alphabetisches Analysenverzeichnis

Pregnantriol im Urin

Material

50 ml aus 24 Std. Urin, angesäuert gesammelt

Referenzbereiche

Erwachsene:
< 2,00 mg/die

Kinder:
bis 6 Jahre: < 0,15 mg/die
6 - 11 Jahre: < 0,40 mg/die
11 - 14 Jahre: < 1,50 mg/die

Umrechnungsfaktor

x 2,97 = µmol/die

Sonstiges

Fremdlaborleistung

Klinische Relevanz

arrow_up.gif Adrenogenitales Syndrom (kongenitale adrenale Hyperplasie) infolge einer 21-Hydroxylase-Defizienz
arrow_up.gif 11β-Hydroxylase-Mangel
arrow_up.gif PCO-Syndrom (polyzystische Ovarien, Stein-Leventhal-Syndrom)
arrow_up.gif endokrin aktive Ovarial- und Nebennierentumoren

arrow_down.gif 17α-Hydroxylase-Mangel-Syndrom (sehr selten)

Anmerkungen

Bitte Gesamturinmenge angeben. 21-Hydroxylasemangel ist die häufigste Ursache des hereditären adrenogenitalen Syndroms. Die Pregnantriol-Werte liegen bei 15 - 27 mg/die (klinisches Bild bei Mädchen Klitorishypertrophie bis Pseudohermaphroditismus, beim Jungen skrotale Hyperpigmentierung, u.U. Makrogenitosomie).

Guter Einstellungsparameter der Cortisontherapie bei AGS.

P: Muskelanstrengung vor Abnahme vermeiden, da dann erhöhte Pregnantriol-Werte zu erwarten sind.

Stand: 18.06.2018

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