Alphabetisches Analysenverzeichnis

Porphyrine im Serum/Plasma

Material

1 ml Serum oder EDTA-Plasma, lichtgeschützt (Alufolie)

Referenzbereiche

siehe Befundbericht

(Fluoreszenz-Scan 580-650 nm / Ex. 405 nm,

und ggf. Quantifizierung von Uro-, Heptacarboxy-, Kopro- und

Protoporphyrin)

Sonstiges

Fremdlaborleistung

Klinische Relevanz

(arrow_up.gif) bei bestimmten Porphyrie-Formen

nur indiziert bei terminaler Niereninsuffizienz,

siehe Anmerkungen

Anmerkungen

Die Bestimmung der Plasmaporphyrine ist auf Grund ihrer niedrigen Konzentrationen und damit einhergehenden niedrigen Sensitivität nur bei Vorliegen einer terminalen Niereninsuffizienz indiziert. In allen anderen Fällen ist als Basisdiagnostik die Bestimmung der Porphyrine und Prophyrinvorläufer im Urin zu empfehlen (Porphyrine u. -Vorläufer im Urin).

 

Anforderungshilfe: siehe Online-Spektrum, Anhangkapitel Porphyrie-Diagnostik (Stufendiagnostik).

        

P: Hämolyse vermeiden! Probe mit Alufolie umwickeln (Lichtschutz) und möglichst kühl lagern

Stand: 25.03.2020

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