Alphabetisches Analysenverzeichnis

Elastase im Plasma

PMN-Elastase, Granulozyten-Elastase

Material

2 ml EDTA-Plasma, tiefgefroren

Referenzbereiche

< 80 µg/l

Sonstiges

Fremdlaborleistung

Klinische Relevanz

arrow_up.gif Sepsis
arrow_up.gif Polytraumen
arrow_up.gif Neugeboreneninfektionen
arrow_up.gif chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen, rheumatoide Arthritis
arrow_up.gif chronisch entzündliche Darmerkrankungen, CED (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
arrow_up.gif akute Pankreatitis
arrow_up.gif Infektionen bei Cystischer Fibrose

Anmerkungen

Bei septischen Komplikationen nach abdominalchirurgischen Eingriffen Anstieg auf das 6 - 10 fache, bei polytraumatisierten Patienten korreliert die Elastase-Konzentration mit dem Ausmaß des Traumas, bei ARDS bleibt die Elastase erhöht und gibt Hinweis auf einen ungünstigen Verlauf. Bei Neugeborenen sinnvoll zur Abgrenzung zwischen bakteriellen und nicht-bakteriellen Infektionen. In 90 % der Patienten mit RA erhöht, abhängig vom Aktivitätsstadium, bei CED korreliert die Elastase gut mit Entzündungsstadien. Guter Prognosemarker bei akuter Pankreatitis (Werte > 400 µg/l weisen auf ungünstigen Verlauf hin).
Als Sepsis-Marker s.u. Procalcitonin.

Stand: 01.11.2018

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