Alphabetisches Analysenverzeichnis

Clostridium-difficile-Toxin-DNA

Material

Stuhl

Referenzbereiche

negativ

Verfahren

PCR

Klinische Relevanz

Antibiotika-assoziierte Gastroenteritis

Pseudomembranöse Colitis

Anmerkungen

Die diagnostische Abklärung einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI) erfolgt primär serologisch durch Nachweis der Toxine A und B ([a:3309]) sowie des Art-spezifischen Enzyms Glutamat-Dehydrogenase (GLDH) im Stuhl ([a:5201]). Der gleichzeitige Nachweis von GLDH und der Toxine ist beweisend für eine CDI, während ein fehlender Nachweis eine CDI ausschließt. Der Einsatz der PCR zum Nachweis der C.-difficile-Toxingene ist sinnvoll in der Konstellation eines fehlenden Nachweises von Toxinen (Sensitivität: ca. 80 %) bei gleichzeitigem Nachweis von GLDH, um zwischen einem falsch-negativen Ergebnis im Toxin-Nachweis und einer Besiedelung von C.-difficile-Stämmen ohne Toxin-Bildung zu differenzieren.

Anforderungsscheine

Stand: 18.06.2018

Wichtige Information:
Die Inhalte des Analysen-Spektrums sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar. Die Inhalte des Analysen-Spektrums dürfen und können nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden. Das Labor Lademannbogen fordert alle Benutzer mit Gesundheitsproblemen dazu auf, im Bedarfsfall immer einen Arzt aufzusuchen.