Alphabetisches Analysenverzeichnis

C-Peptid

Insulin C-Peptid

Material

1 ml Serum

Referenzbereiche

1,1 - 4,4 ng/ml

Verfahren

ECLIA

Klinische Relevanz

Erhöhte C-Peptid-Konzentrationen können durch erhöhte ß-Zellenaktivitäten verursacht werden (Hyperinsulinismus, Insulinom).

 

Niedrige C-Peptid-Konzentrationen finden sich bei Hungerzuständen und

bei eingeschränkter ß-Zellfunktion (bzw. Hypoinsulinismus unterschiedlicher Genese).

Anmerkungen

C-Peptid wird zur Bewertung der endogenen Insulinsekretion nüchtern basal sowie nach Stimulations- und Suppressionstests gemessen. Aufgrund der hohen Prävalenz von Antikörpern gegen endogenes Insulin spiegelt bei Diabetikern unter Insulintherapie die C-Peptid-Konzentration die endogene Insulinsekretion verlässlicher wider als die Insulinkonzentration selbst.

 

C-Peptid-Bestimmungen können daher als Hilfe bei der Beurteilung einer Residualfunktion der ß-Zellen im frühen Stadium einer Diabetes-mellitus-Typ-1-Erkrankung sowie bei der Differentialdiagnose zwischen einem latenten autoimmunen Diabetes bei Erwachsenen (LADA) und einem Typ-2-Diabetes dienen. C-Peptid-Bestimmungen dienen darüber hinaus auch zur Beurteilung einer erfolgreichen Inselzelltransplantation sowie zur Patientenüberwachung nach einer Pankreasresektion.

P: Haltbarkeit der Serumproben:

4 Stunden bei 15-25 °C,

24 Stunden bei 2-8 °C,

30 Tage bei -20 °C

Stand: 18.06.2018

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