Sexuell übertragbare Erkrankungen - ein Update

Vortragsveranstaltung

Ort

Labor Lademannbogen
Lademannbogen 61
22339 Hamburg

Datum

28.10.2008 um 20:00 Uhr

Anmeldung

Wir bitten Sie uns für die Teilnahmezusage eine E-Mail (info(at)labor-lademannbogen.de) zu schicken oder uns unter der Telefonnummer 040 / 53805-0 zu benachrichtigen. Als Besucher sind Sie an diesem Abend unter der Telefonnummer 040 / 53805-791 zu erreichen.

Hinweis

Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg hat diese Fortbildungsveranstaltung mit 4 Punkten bewertet.

Programm

20.15 Uhr Dr. Christian Noah
Rationale Diagnostik sexuell übertragbarer Erkrankungen

20.45 Uhr Prof. Dr. Christian Sander
Sexuell übertragbare Erkrankungen - ein Überblick aus klinischer Sicht

21.20 Uhr Prof. Dr. Hans-Jürgen Stellbrink
HIV-Therapie 2008

21.55 Uhr Diskussion

22.30 Uhr Ende

zum Thema:

Vom gemeinsamen Übertragungsweg abgesehen, sind sexuell übertragbare Erkrankungen (STDs) hinsichtlich des Erregerspektrums sowie des klinischen Bildes insbesondere durch eine große Vielfalt gekennzeichnet. Innerhalb der STDs stehen Infektionen mit HIV besonders im Fokus. Grund sind einerseits die in den letzten Jahren deutlich angestiegenen Fallzahlen (Zunahme gemeldeter Neuinfektionen um 80 % seit 2001). Andererseits gibt es im Bereich der Infektiologie kein Gebiet, in dem es vergleichbar große therapeutische Fortschritte gab. Heute sind über 20 antivirale Medikamente zugelassen, die die HIV-Infektion im Ergebnis zu einer beherrschbaren Infektionskrankheit machen. Doch: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Therapiebeginn? Profitieren Patienten von einer Therapie der akuten HIV-Infektion? Welche Medikamente werden entsprechend den aktuellen Leitlinien für die Initialtherapie empfohlen und welche stehen für die Salvage-Therapie zur Verfügung? - Fragen, die im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung diskutiert werden. Die Labordiagnostik ist ein zentrales Element des klinischen Managements der HIV-Infektion. Neben der Basisdiagnostik (HIV-Test) spielt die Therapie-begleitende Diagnostik wie die Viruslastbestimmung, die genotypische Resistenzbestimmung oder die Tropismustestung eine immer wichtigere Rolle.
Wie HIV sind auch andere STDs wie die Syphilis, die Gonorrhoe, die Chlamydien-Infektion, die HPV-Infektion oder der Herpes genitalis auf dem Vormarsch. Hinsichtlich des Risikos von Folgekrankheiten sowie im Hinblick auf die Vermeidung einer weiteren Übertragung ist die sichere Diagnostik und anschließende Therapie der STDs von entscheidender Bedeutung. Für die Labordiagnostik stehen neben serologischen und kulturellen zunehmend auch molekulare Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die in der Vergangenheit an Bedeutung gewonnen haben und deren sinnvoller Einsatz erörtert wird.