Ersttrimester-Screening

Vortragsveranstaltung

Ort

Labor Lademannbogen
Lademannbogen 61
22339 Hamburg

Datum

09.10.2007 um 20:00 Uhr

Anmeldung

Wir bitten Sie uns für die Teilnahmezusage eine E-Mail (info(at)labor-lademannbogen.de) zu schicken oder uns unter der Telefonnummer 040 / 53805-0 zu benachrichtigen. Als Besucher sind Sie an diesem Abend unter der Telefonnummer 040 / 53805-791 zu erreichen.

Hinweis

Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg hat diese Fortbildungsveranstaltung mit 4 Punkten bewertet.

Programm

20.15 Uhr PD Dr. J. Jenderny
Ersttrimester-Biochemie

20.40 Uhr PD Dr. C. v. Kaisenberg
Update der Untersuchung von 11-13+6 Schwangerschaftswochen: das Zweistufenkonzept des Ersttrimester-Screenings

21.30 Uhr Dr. L. Rathmer
Übereinstimmung und Widerspruch zwischen sonographischem und biochemischem Befund beim Ersttrimester-Screening – Beispiele aus der Praxis

22.00 Uhr Diskussion

22.30 Uhr Ende der Veranstaltung

zum Thema:

Die Messung der fetalen Nackentransparenz und die Bestimmung des freien beta-hCG und PAPP-A sind seit mehreren Jahren feste Bestandteile des Ersttrimester-Screenings für fetale Chromosomenanomalien. Die eigentliche Risikoabschätzung erfolgt mit Hilfe eines dafür entwickelten Computerprogrammes. Bei standardisierter Vorgehensweise, die z.B. im Rahmen der qualitätssichernden Maßnahmen der Fetal Medicine Foundation (FMF) England realisiert wird, liegt die Sicherheit des Verfahrens bei 85 - 90%, ggf. höher. Die Rate falsch positiver Befunde beträgt ca. 5%. Die Ersttrimester-Serumbiochemie kann dabei durch zahlreiche Parameter (z.B. Gewicht der Schwangeren) beeinflusst werden. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Parameter wird gegeben.

Die Einführung neuerer sonographischer Parameter (Beurteilung des fetalen Nasenbeins, Funktion des Ductus venosus, Vorliegen einer Trikuspidalinsuffizienz) hat eine Gewichtung unterschiedlicher Parameter notwendig gemacht. Dies hat zur Einführung eines Zweistufenkonzeptes des Ersttrimester-Screenings geführt.

Jüngste Entwicklungen für den Zeitraum von 11-13+6 Schwangerschaftswochen betreffen den fronto-maxillaren-facialen Winkel sowie die Messung von ADAM 12, eines neuen biochemischen Parameters (eine Metalloprotease) zur Früherkennung der Präeklampsie und intra-uterinen Wachstumsretardierung (IUGR).

Allerneueste Forschungsergebnisse deuten auf eine sehr hohe Erkennungsrate fetaler Herzfehler - basierend auf der NT oberhalb der 95. Perzentile und einem pathologischen Ductus venosus – hin. Durch die Einführung neuerer Ultraschalltechnologien wird nun zunehmend eine Ersttrimester-Fehlbildungsdiagnostik möglich.