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Veranstaltungen

Einladung  
Vortragsveranstaltung Parvovirus B19 und CMV - zwei unterdiagnostizierte Infektionen in der Schwangerschaft
Ort Labor Lademannbogen
Lademannbogen 61, 22339 Hamburg
Datum 23. April 2002

Diese Veranstaltung ist ärztliche Fortbildung im Sinne der Richtlinien der Ärztekammer Hamburg und kann von Ihnen als Fortbildungsnachweis unter Nennung von Fortbildungsthema, Zeit und Ort gegenüber der Ärztekammer angegeben werden. Bei der Veranstaltung erhalten Sie einen schriftlichen Fortbildungsnachweis. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Programm 20.15 Uhr

Prof. Dr. Susanne Modrow
Molekularbiologie der Parvovirus B19-Infektion

20.35 Uhr

Priv.-Doz. Dr. Frank Louwen
Diagnose und Therapie der Parvovirus B19-Infektion

21.10 Uhr

Dr. Silvia Dorn
Neue Erkenntnisse über mögliche Übertragungswege bei CMV-Infektionen in der Schwangerschaft

21.30 Uhr

Diskussion

zum Thema:

Während der Schwangerschaft besteht aufgrund der veränderten immunologischen Situation eine erhöhte Komplikationsgefahr durch Infektionen. Durch die entsprechend den Mutterschaftsrichtlinien durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen werden jedoch nur Röteln, Lues, Chlamydien und Hepatitis B erfaßt. Infektionen, die aufgrund ihrer Häufigkeit das Hauptinfektionsrisiko in der Schwangerschaft darstellen wie CMV (1/100 Geburten), Toxoplasma gondii (ca. 7/1.000 Geburten) sowie Parvovirus B19, Varicella-Zoster-Virus und Herpes simplex-Virus mit einer jeweils vergleichbaren Inzidenz (2 - 3/1.000 Geburten) werden im Rahmen der Vorsorge nicht untersucht. Da der klinische Verlauf einer CMV-Infektion wenig charakteristisch ist, findet die Untersuchung auf CMV bisher wenig Beachtung, obwohl die CMV-Infektion in der Schwangerschaft vor allem als Primärinfektion die höchste Komplikationsrate aufweist. Bei einer CMV-Primärinfektion ist von einer Infektionsrate des Feten von ca. 40 % und einer Schädigungsrate von 5-15 % vor allem im 1. Trimenon auszugehen, während bei einer CMV-Reaktivierung die Schädigungsrate des Feten unter 1% liegt.

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