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| Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie |
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Prof. Dr. Arndt
Dr. Keeser
L. Hoefer
Dr. Lämmel
Dr. Sandkamp |
| Pathologie |
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Dr. Beckmann
Prof. Schröder |
| Humangenetik |
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Prof. Dr. Held |
| Gerinnung |
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Prof. Dr. Budde
Dr. Dittmer |
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Labor Keeser / Lademannbogen
Lademannbogen 61
22339 Hamburg |
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Dienstag, 20. März 2001, 20 Uhr c.t. |
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Wir möchten Sie bitten, für die Teilnahmezusage
die beiliegende Karte zu verwenden oder uns
unter der Telefonnummer 040 / 53805 0 zu
benachrichtigen. (Um Anmeldung wird gebeten.)
Sie sind an diesem Abend unter der Telefonnummer
0491 /60910 zu erreichen. |

Diese Veranstaltung ist ärztliche Fortbildung im Sinne der Richtlinien der
Ärztekammer Hamburg und kann von Ihnen als Fortbildungsnachweis unter
Nennung von Fortbildungsthema, Zeit und Ort gegenüber der Ärztekammer Hamburg
angegeben werden.
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Dr. Peter Hillemanns
LMU, Klinikum Großhadern
Klinik f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Marchioninistr. 15, 81377 München
Dr. Peter Schneede
LMU, Klinikum Großhadern
Klinik für Urologie
Marchioninistr. 15, 81377 München
Dr. Eggert Stockfleth
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Schittenhelmstr. 7, 24105 Kiel
Dr. Thomas Meyer
Labor Keeser/Lademannbogen
Lademannbogen 61-63, 22339 Hamburg |
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20.15 Uhr

Dr. Th. Meyer
HPV-Typenvielfalt und Implikationen für diagnostische Verfahren
20.25 Uhr

Dr. P. Hillemanns
Stellenwert der HPV-Untersuchung in der Früherkennung des Zervixkarzinoms
20.45 Uhr

Dr. P. Schneede
HPV-Infektionen in der Entstehung urethraler und peniler Tumore
21.05 Uhr

Dr. E. Stockfleth
Neue therapeutische Optionen bei Hauttumoren immunkompetenter und immunsupprimierter Patienten
21.30 Uhr

Diskussion
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Die humanen Papillomaviren haben in der Entstehung humaner Tumoren in den letzten Jahren
zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die HPV-Infektion ist eine notwendige Voraussetzung für
die Entstehung des invasiven Zervixkarzinoms (99,7 % der Zervixkarzinome sind HPV DNA positiv).
Das Zervixkarzinom ist somit als Folge einer Virusinfektion aufzufassen. Im Rahmen der
Vorsorgeuntersuchungen kommt daher der Virusdiagnostik eine erhebliche Bedeutung zu. Neben
dem Zervixkarzinom sind zahlreiche weitere neoplastische Veränderungen in anderen Organen bzw.
Geweben mit HPV in Verbindung gebracht worden. Das Spektrum der HPV-assoziierten Tumore
umfaßt neben Neoplasien der Schleimhäute des Urogenitaltraktes, der Analregion, des
Respirations- und Verdauungstraktes auch Tumore der keratinisierten Haut. Typische
HPV-induzierte Hauttumore stellen die gutartigen Hautwarzen (Verruca vulgaris) dar.
Ein Zusammenhang zwischen HPV-Infektion und malignen und prämalignen Hauttumoren analog der
Assoziation genitaler HPV mit Dysplasien und Karzinomen der Cervix uteri ist dagegen ungewiß.
Aufgrund der in kutanen Basaliomen, Plattenepithelkarzinomen und präkanzerösen Läsionen
(aktinische Keratosen, Morbus Bowen etc.) häufig nachweisbaren viralen DNA insbesondere bei
transplantierten Patienten wird eine pathogene Bedeutung von HPV in der Hauttumorgenese
diskutiert. Die enge Assoziation von HPV mit verschiedenen humanen Tumoren ist vielfach auf
verbesserte Nachweisverfahren zurückzuführen. Die Diagnostik von HPV-Infektionen erfolgt in
erster Linie durch den Nachweis von HPV-DNA mittels PCR oder Hybridisierungsverfahren (Hybrid
Capture). Eine besondere Herausforderung stellt dabei die enorme Diversität von HPV dar.
Gegenwärtig werden über 80 verschiedene HPV-Typen unterschieden, deren Differenzierung aufgrund
der unterschiedlichen Onkogenität einzelner HPV-Typen wichtig ist. Die größte diagnostische
Sensitivität und Spezifität besitzen Konsensus-PCR-Assays, mit denen ein breites Spektrum von
HPV-Typen gleichzeitig erfaßt und differenziert werden kann.
Für die Behandlung HPV-assoziierter Epithelläsionen stehen eine Reihe verschiedener Verfahren
zur Verfügung. Neben der mechanischen Entfernung z.B. durch Kryotherapie, Curettage oder
Lasertherapie werden zytostatische und zytotoxische Medikamente, wie Podophyllotoxin oder
5-Fluorouracil eingesetzt. Daneben werden auch immunmodulatorische Substanzen angewendet.
Imiquimod (Aldara) stellt ein neues Präparat aus dieser Substanzgruppe dar. Es verursacht
eine lokale Stimulierung der Cytokinexpression (u.a. INFa, TNFa und IL-12) und infolgedessen
eine Aktivierung des zellulären Immunsystems, die mit einer Immunreaktion gegen Virus-infizierte
Zellen einhergeht. Die lokale Aktivierung zellulärer Abwehrfunktionen durch Imiquimod könnte
zukünftig auch für die Behandlung anderer viraler Infektionen oder neoplastischer Läsionen
von Bedeutung sein.
Wir danken der Firma 3M Medica für die freundliche Unterstützung.
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