Labor Lademannbogen (ehem. Labor Prof. Arndt & Partner)
Labor Veranstaltungen Analysen Diagnostik Forschung Patienten-Infos Kontakt

Home |  Sitemap |  Jobs     
Übersichtsseite
Analysen-Spektrum
Klinische Studien
Anforderungsscheine


Newsletter Abo
Abonnieren Sie unseren Newsletter:
 


English

HOTLINE
Befundauskünfte
040 / 53805 450

Lademannbogen 61
22339 Hamburg
info@labor-lademannbogen.de
T: 040 / 53805 0
F: 040 / 53805 126



Analysen-Spektrum

Gerinnung

<< vorherige Seite - Inhaltsverzeichnis - nächste Seite >>

  Quick-Wert (TPZ)
  (Thromboplastinzeit, Prothrombinzeit, PT)
Referenzbereich
70 - 120 %

Material
3 ml Citrat-Blut
1,3ml Citrat-Blut bei Kleinkindern

INR-Wert
Gilt nur für die stabile Phase der Therapie mit Vitamin K-Antagonisten
nach venösen Thrombosen: 2,0 - 3,0
nach arteriellen oder venösen Thrombosen bei Antiphospholipid-Syndrom: 3,0 - 3,5
Antikoagulation von Herzklappen-Patienten in Abhängigkeit von der Klappe!

Klinische Relevanz
Vitamin K-Mangel,

Therapie mit Vitamin K-Antagonisten (Marcumar®,
Warfarin®, Sintrom®),
verminderte Lebersyntheseleistung
- akute und chronische Hepatitis,
- Leberzirrhose,
angeborener Mangel eines oder mehrerer Faktoren des Prothrombin-Komplexes (FII, VII, X) bzw. FV, Verbrauchskoagulopathie

Abklärung einer Blutungsneigung

Anmerkungen
H: Quick Wert (nach dem Erstbeschreiber der Methode, A. Quick, benannt). Bei pathologischem Testausfall kann es sich um eine angeborene oder erworbene Verminderung von Gerinnungsfaktoren handeln. Der Quick-Wert wird beeinflußt durch die Faktoren des Prothrombinkomplexes FII, VII, X und FV sowie erheblicher Fibrinogenverminderung. Bei den hereditären Mangelzuständen ist der FVII-Mangel in unserer Bevölkerung die häufigste Ursache. Zumeist liegt jedoch eine erworbene Störung vor: Lebersynthesestörung, Vitamin K-Mangel des Neugeborenen bzw. alimentär, Einnahme oraler Antikoagulantien (cave: eventuell in suizidaler Absicht!). Therapiekontrolle der oralen Antikoagulation. INR: Die Angabe des Quick-Wertes in Prozent für Patienten unter oraler Antikoagulation ist nicht mehr empfehlenswert, da sie methodische Unterschiede nicht berücksichtigt (unterschiedliche Meßverfahren, Reagenzien und Geräte), woraus unterschiedliche Ziel-Bereiche für den Quick-Wert resultieren. Deshalb wurde weltweit der INR-Wert (INR = International Normalisierte Ratio) als Maß für die Antikoagulation eingeführt, um die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Laboren zu gewährleisten. Er gleicht über einen Korrekturfaktor (ISI-Wert) die laborspezifischen Unterschiede weitgehend aus. Achtung: Die INR gilt nur für Patienten in der stabilen Phase der oralen Antikoagulation.
P: s.u. Allgemeine Hinweise. Bei Marcumartherapie Medikamenteninteraktionen (insbesondere Antibiotika) und den Einfluß Vitamin K-haltiger Nahrungsmittel beachten, insbesondere alle Kohlsorten und grünes Gemüse, rohes Sauerkraut, rohes Gemüse, rohes Fleisch, Salat, rohe Karotten, Erdbeeren, Schokolade, Tomaten.

Stand: 04.08.2010

<< vorherige Seite - Inhaltsverzeichnis - nächste Seite >>

Wichtige Information:
Die Inhalte des Analysen-Spektrums sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar. Die Inhalte des Analysen-Spektrums dürfen und können nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden. Das Labor Lademannbogen fordert alle Benutzer mit Gesundheitsproblemen dazu auf, im Bedarfsfall immer einen Arzt aufzusuchen.

Seite drucken

Impressum - Datenschutzhinweise

Labor Lademannbogen