negativ, s. Befundbericht
10 ml EDTA-Blut und 10 ml Vollblut
Ursächlich für ca. 1 - 5 % aller autoimmunhämolytischen Anämien, verursacht das klinische Bild der paroxysmalen Kältehämoglobinurie
H: Blut in vorgewärmtem Röhrchen abnehmen, bei 37 °C im Brutschrank lagern und im wassergefüllten Wärmebehälter (37 °C) vom Boten ins Labor bringen lassen oder Blutentnahme im Labor. Bitte Röhrchen unbedingt mit Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten beschriften entsprechend den Blutgruppenrichtlinien. Antikörper der Immunglobulinklasse IgG mit der Antikörperspezifität anti-P, der Hämolyse in vitro und in vivo verursacht, wenn Blut zuerst abgekühlt und dann wieder erwärmt wird. Klinik: akute schwere hämolytische Anämie mit Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit, abdominellen Beschwerden, Hämoglobinurie in ca. 1/3 der Fälle im Zusammenhang mit kongenitaler oder tertiärer Syphilis. Sehr häufig als akut-reversible Form bei Kleinkindern im Zusammenhang mit viralen Infektionen (Masern, Mumps, Varizellen, Influenza, auch nach Masern-Impfung!, CMV, EBV, Infektionen des oberen Respirationstraktes mit Adenovirus Typ 2, Influenza A-Virus, Hämophilus influenzae, Klebsiellen-Pneumonie). Weiterführende Diagnostik: Direkter Coombs-Test, kleines und großes Blutbild, Retikulozyten, LDH, HBDH, Bilirubin (insbesondere indirektes Bilirubin), Haptoglobin, Hämopexin, freies Hb im Serum oder Plasma, Hämoglobin im Urin, Infektionsserologie (Syphilis, ggf. weitere Untersuchungen gegen die oben genannten Erreger).
Stand: 04.08.2010
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