Alphabetisches Analysenverzeichnis

Transferrin

Eisenstoffwechsel

Material

2 ml Serum

Referenzbereiche

200 - 360 mg/dl

Verfahren

Turbidimetrie

Klinische Relevanz

arrow_up.gif die meisten Eisenmangelanämien (z.B. chronischer Blutverlust, unzureichende Eisenaufnahme, erhöhter Verbrauch, Schwangerschaft)

arrow_down.gif Proteinverlust bei nephrotischem Syndrom und Enteropathie
arrow_down.gif akute und chronische Entzündungen (Infektionen)
arrow_down.gif Lebererkrankungen mit verminderter Proteinsynthese (Leberzirrhose)
arrow_down.gif Hämoglobinsynthesestörung, wie z.B. bei Thalassämie und Porphyrie

Anmerkungen

Transferrin ist ein "Anti-Akute-Phase-Protein" und sinkt daher bei Entzündungen. Daher sollte zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels bei entzündlichen Situationen (CRParrow_up.gif) neben Transferrin Ferritin bestimmt werden. Darüber hinaus wird die diagnostische Sensitivität durch gleichzeitige Bestimmung von Ferritin erhöht.

Ein zusätzlicher, sehr sensitiver Marker eines Eisenmangels ist das Zink-Protoporphyrin (im EDTA-Blut), welches die Eisenversorgung der Erythrozyten direkt beschreibt.

Stand: 02.04.2015

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