Alphabetisches Analysenverzeichnis

Saure Phosphatase, chemisch

Material

2 ml Serum

Referenzbereiche

< 7,3 U/l

Klinische Relevanz

arrow_up.gif    Prostatakarzinom (insbesondere metastasiert)
arrow_up.gif    Prostatitis
arrow_up.gif    Prostatainfarkt

arrow_up.gif    Erkrankungen des Skelettsystems:
      M. Paget, Hyperparathyreoidismus, multiples Myelom, Osteosarkom

arrow_up.gif    Knochenmetastasen des Prostatakarzinoms

arrow_up.gif    Thrombosen, Thromboembolien
arrow_up.gif    Thrombozytämien, megaloblastäre Anämien und andere hämatologische Systemerkrankungen

Anmerkungen

Die Bestimmung der Gesamtaktivität der sauren Phosphatase ist heute weitgehend ersetzt durch die Bestimmung der prostata- und knochenspezifischen Isoenzyme. Für die Diagnostik des Prostata-Ca ist die Bestimmung des Prostata-spez. Antigens (PSA) am sinnvollsten. Zur Differentialdiagnostik von Skeletterkrankungen Osteocalcin im Serum, Pyridinoline und Urin anfordern und gleichzeitig Alkalische Phosphatase-Werte beachten.

Erhöhte SP-Werte 48 Std. nach Manipulation der Prostata. Beim längeren Stehenlassen des Serums den pH-Wert auf 4-5 einstellen.

Stand: 01.04.2015

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