Alphabetisches Analysenverzeichnis

Kalium im Serum

Material

1 ml Serum

Referenzbereiche

3,5 - 5,1 mmol/l

Kinder siehe Befundbericht

Umrechnungsfaktor

x 3,91 = mg/dl

Klinische Relevanz

arrow_down.gif   Diuretika, Laxantien
arrow_down.gif   akute respiratorische und metabolische Alkalose, Kaliumverlust (gastrointestinal, renal), renale tubuläre Azidose, chronisch metabolische Azidose, mangelnde Kaliumzufuhr

arrow_up.gif   Pseudohyperkaliämie (Zerstörung von Erythrozyten und Thrombozyten nach Blutentnahme)
arrow_up.gif   akuter Gewebs- und Zellzerfall, verminderte Kaliumelimination bei Niereninsuffizienz, vermehrte exogene Kaliumzufuhr, kaliumsparende Diuretika

Anmerkungen

Zur Beurteilung pathologischer Kaliumwerte unklarer Ursache folgende Bestimmungen sinnvoll:
Blut: Säure-Basen-Status, Natrium, Magnesium, Calcium, Phosphat, Renin, Aldosteron
Urin: Natrium, Kalium, Aldosteron

P: Vollblut innerhalb von 1 Stunde abzentrifugieren. Schonende Blutentnahme, erhöhte Werte bei Hämolyse. Lipämische Proben und ein Gesamteiweiß von > 80 g/l können eine Hypokaliämie vortäuschen.

Stand: 31.01.2017

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