Alphabetisches Analysenverzeichnis

Cholesterin

Material

2 ml Serum

Referenzbereiche

160 - 200 mg/dl

Umrechnungsfaktor

x 0,0259 = mmol/l

Klinische Relevanz

Hypercholesterinämie

Anmerkungen

Bei Hämolyse falsch niedrige Werte. Bilirubin > 4 mg/dl führt zu erhöhten Cholesterinwerten, Pharmaka wie Corticoide, orale Kontrazeptiva, Diuretika, β-Blocker führen zu sekundären Hypercholesterinämien.

Eine sekundäre (erworbene) Hypercholesterinämie ist weit häufiger als die primäre (angeborene) Form.

Nach Einschätzung verschiedener Expertengruppen stellt ein Gesamt-cholesterinwert bereits oberhalb von 190 mg/dl ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) dar. Höhere Cholesterinwerte und zusätzliche Risikofaktoren (z. B. Nikotinabusus, Hypertonus, Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom) potenzieren das KHK-Risko.

P: Blutentnahme am nüchternen Patienten, möglichst nach 12 Std. Nahrungskarenz. Lange Venenstauung vermeiden.

Stand: 03.05.2017

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