Analysen-Spektrum
Medikamente / Drogen
Amisulprid
Material
1 ml Serum / EDTA-Plasma
(1 ml Urin)
Referenzbereiche
100 - 400 µg/l
Klinische Relevanz
Neuroleptikum (Benzamid-Derivat),
Monitoring sinnvoll bei fehlendem Ansprechen, bei Verdacht auf Nebenwirkungen und Toxizität sowie bei vermuteter Non-Compliance
Anmerkungen
H: Messung des Talspiegels, d.h. Probenentnahme vor erneuter Medikamenteneinnahme,
Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit (mit 68% Flüssigkeitszufuhr) vermindert die AUC-Kurve, Tmax und Cmax von Amisulprid (Verminderung von ca. 50%), während eine fettreiche Mahlzeit keine Veränderungen bewirkte.
E: HWZ: 12 Std.
Im Gegensatz zu klassischen und atypischen Neuroleptika zeigt Amisulprid keine Affinität zu Serotonin-, alpha-adrenergen-, Histamin-H1- und cholinergen Rezeptoren.
Amisulprid induziert eine dosisabhängige Verlängerung des QT-Intervalls.
Anforderungsscheine
Stand: 27.01.2012
Wichtige Information:
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